ARMEETRAIN



ERHARD WEILGUNY

Armeetrain im österreichischen Heer 1771-1938
ÖMG SB 1996
leider vergriffen!

136 Seiten, 121 SW-Abb., 28 Tab.,
gebunden € 24,--


Noch im Mittelalter, zur Zeit der Lehensheere, wurde der Heerestroß nur auf Kriegsdauer aufgestellt. Bedingt durch immer wiederkehrende Schwierigkeiten bei der Versorgung der Armee, genehmigte Kaiserin Maria Theresia 1791 die Organisation eines Militärverpflegsfuhrwesens in Friedenszeiten, dessen Stärke zwei Kompanien zu je drei Divisionen betrug. Der Armeetrain hatte in der k.u.k. Armee den Auftrag jenes Kriegsmaterial, welches die Truppe nur fallweise (insbesondere nach einem Kampf) zur Ergänzung ihrer Vorräte benötigte, nachzuführen, sowie den Nachschub der Verpflegsvorräte sicherzustellen.

Das Buch ist in vier Hauptkapitel gegliedert:
Erhard Weilguny: "Organisation der Nachschubtransportdienste"
Gunther Martin: "Die Uniformierung des Fuhrwesens, der Traintruppe und der Kraftfahrtruppe"
Peter Hekele: "Die Hand- und Faustfeuerwaffen der Traintruppe"
Erich Artlieb: "Blankwaffen"
Behandelt wird jeweils der Zeitraum von 1771 bis 1938.
Den Schwerpunkt bildet das erste Kapitel, mit den Themen:
Militärfuhrwesenkorps (1771-1880)
Militärkolonnen der Artillerie (1818-1918)
K.u.K. Traintruppe (1880-1918)
Nachschubtransport im 1. Weltkrieg, zur Zeit der Volkswehr und im Bundesheer der 1. Republik

Angesprochen werden vor allem die laufenden Reformen, die Neuorganisationen, damit zusammenhängend die Stärke im Frieden und im Krieg, der Aufbau der Mobilmachungsorganisationen, die Ausbildung und die Fuhrwerke der Traintruppe sowie die Kraftfahrzeuge.
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